Joao Pessoa → Cumbuco

12 Tage | 7 - 18 Sept. | 785 km

1.249,00 

Beschreibung

Tag 1: 7 Sept.

Joao Pessoa → Barra de Camaratuba | 60 km

Der Startschuss zum siebten Iron Macho erfolgt 2021 in João Pessoa, der Hauptstadt des Bundesstaates Paraíba. Gleich am ersten Tag werden sportliche 60 Kilometer zurückgelegt, bevor wir unser Nachtquartier im kleinen, aber feinen Fischerdorf Barra de Camaratuba aufschlagen. Das Dörfchen ist wunderschön an der Flussmündung des Rio Camaratuba gelegen. Optisch könnte das Ziel unserer Tagesetappe kaum unterschiedlicher sein als der Startpunkt nahe der Großstadt.

Tag 2: 8 Sept.

Barra de Camaratuba → Pipa | 55 km

Auch wenn der Strand von Barra de Camaratuba noch so sehr zum Verweilen einlädt – wir müssen weiter. Heute steht ein Downwinder zum 55 Kilometer entfernten Pipa auf dem Programm. Bereits nach weniger als 15 km erreichen wird den Strand Praia do Guaju. Hier verabschieden uns von Paraíba und begrüßen den Bundesstaat Rio Grande do Norte. Unser Weg führt und vorbei am Ort Baía Formosa (Schöne Bucht), welcher seinen Namen nicht zu Unrecht hat. In dieser gerade einmal 9.000 Seelen zählende Gemeinde ist der Surfweltmeister von 2019 Italo Ferreira, aufgewachsen. Von hier sind es keine 20 Kilometer mehr bis nach Pipa.

Tag 3: 9 Sept.

Pipa → Natal | 55 km

Nach einer Nacht im lebhaften Partyort Pipa visieren wir für den heutigen Tag Natal, die Hauptstadt des Bundesstaats Rio Grande do Norte an. Gut 55 Kilometer am Wasser liegen dazwischen. So lassen wir die romantische Praia do Amor hinter uns und folgen der Steilküste in nordwestlicher Richtung nach Tibau do Sul. Dort angekommen wirst du über die gigantische Größe des Ästuars nicht schlecht staunen, während wir die 500 Meter zum gegenüberliegenden Strand kiten. Von da an ist der Strand wieder sandig und flach. Die Steilküste liegt vorläufig hinter uns. Weiter gehts in Richtung Tabatinga, einem top Wellenspot in dieser Region. Bis nach Natal ist es noch langer Ritt, aber wenn wir Glück haben, sehen wir den einen oder anderen Delfin. Gut 2/3 der heutigen Strecke liegen hinter uns – machen wir uns also an den Endspurt.

Tag 4: 10 Sept.

Natal → Perobas | 60 km

In Natal gehen wir nördlich der Newton-Navarro-Brücke ins Wasser, genauer gesagt am Strand Praia da Redinha. Hier ist das Ufer nicht nur weitläufiger, sondern auch nicht annähernd so voll wie der Praia de Ponta Negra. Unser heutiges Tagesziel, der Kitespot Perobas befindet sich 60 Kilometer nördlich von uns. Auf den nächsten 30 Kilometern werden stetig Dörfer am Strand unsere Begleiter sein. Erst mit Beginn der Steilküste nach dem Ort Maxaranguape wird es landschaftlich interessanter. Dabei passieren wir das Kap St. Rochus, welches auf portugiesisch Cabo de São Roque heißt. Dieses Kap bildet die Nordostspitze Südamerikas und ist der nächstgelegene Punkt zur Küste Afrikas.

Vor der nächsten Niederlassung Caraúbas endet die Steilküste. In der darauffolgenden Ortschaft Maracajaú welcher auch als brasilianische Karibik bekannt ist, wurde Schnorcheln zum Massensport. Die dortigen Riffe werden von Touristen aus dem In- und Ausland geradezu überlaufen. Uns Kiter betreffen diese Riffe aber nicht, da diese etwas weiter draußen im Meer gelegen sind. Von hier sind es noch 25 km bis zu unserem Ziel. Die Dörfer an der Küste werden zunehmend weniger und kleiner, während unbebaute Küstengebiete immer mehr werden. Schließlich erreichen wir unsere direkt am Strand gelegene Unterkunft, das Siri Paraíso Hotel und landen unsere Schirme am Kitestrand.

Tag 5: 11 Sept.

Perobas → São Miguel do Gostoso | 55 km

Am nächsten Tag geht es direkt am Kitestrand vor unserem Hotel Siri Paraíso in Perobas weiter nach São Miguel do Gostoso. Die Entfernung beträgt mit 55 Kilometern in etwas gleich viel wie am Vortag. Keine 4 Kilometer weiter endet sozusagen unser derzeitiger Hausstrand der Praia de Perobas gefolgt vom Strand Praia de Carnaubinha. Die nächste größere Gemeinde Touros verfügt über eine hübsche Bucht. Hier in Touros beginnt bzw. endet die längste Bundesstraße Brasiliens. Sie ist über 4.700 km lang und führt in der Nähe der Küste durch 12 Bundesstaaten. Fünf Kilometer später passieren wir den 62 Meter hohen, schwarz-weiß bemalten Leuchtturm Farol do Calcanhar, welcher schon aus großer Ferne gut sichtbar war. Kein Wunder, immerhin handelt es sich um den größten Leuchtturm in Brasilien. Vom Leuchtturm sind es keine 20 Kilometer mehr bis zum Kauli Seadi Beach Hotel in São Miguel do Gostoso.

Tag 6: 12 Sept.

São Miguel do Gostoso → Galinhos | 80 km

Unser heutiges Ziel Galinhos ist gut 80 Kilometer auf dem Wasser entfernt. Wir starten vor dem Kite Center Kauli Seadi welches sich ungefähr 2,5 km östlich vom Zentrum von São Miguel do Gostoso direkt am Strand befindet. Schon bald lassen wir den Strand von São Miguel do Gostoso zurück und kiten parallel zum breiten Sandstrand in Richtung WNW. Gut 10 Kilometer später erreichen wir eine wunderschöne Bucht samt dazugehörigen Strand Praia de Tourinhos. Nach etwas mehr als die Hälfte der Tagesroute haben wir den nördlichsten Punkt für heute erreicht. Ab dem Windpark in der Nähe von São Bento do Norte verläuft unsere Route in Richtung WSW. Es folgen etlichen Kilometern ohne Zeichen der Zivilisation. Am späten Nachmittag erreichen wir Galos. Von hier ist es nur ein kleines Stück bis nach Galinhos. Dort übernachten wir in der gepflegten Pousada Amagali-Galinhos oder der wunderschön gelegenen Pousada Brésil Aventure. Beide sind wirklich großartig.

Tag 7: 13 Sept.

Galinhos → Ponta do Mel | 85 km

Am nächsten Tag geht unsere gemeinsame Reise mit dem Wind weiter. Ponta do Mel steht für heute auf dem Programm und es gilt 85 Kilometer zurückzulegen. So verlassen wir den einzigartigen Ort Galinhos, welcher auf einer gerade Mal 400 – 600 Meter breiten Landzunge gelegen ist. Vorbei am auffällig weiß-rot lackierten Leuchtturm und an das andere Ufer des riesigen Ästuars. Hier findet man etliche Sandbänke und dazwischen spiegelglatte Flachwasserstellen vor. Gut 20 km weiter wiederholt sich das Spiel. Nördlich von Barreiras gibt es kilometerlange Sandbänke und unzählige Flachwasserspots. Durch die geringe Wassertiefe und dem hellen Sand ist das Wasser ungewöhnlich türkis. 30 km vor unserem Ziel verläuft der Kurs dann plötzlich wieder nach NW. Der rote Sand im Hinterland ist ein Hinweis, dass Ponta do Mel nicht mehr weit entfernt ist.

Tag 8: 14 Sept.

Ponta do Mel → Tibau | 50 km

Nachdem wir ausgiebig in der Beiral Pousada e Restaurante gefrühstückt haben, setzen wir die Reise fort. Nach zwei längere Strecken hinter uns kommt eine kürzere Tour mit „nur“ 50 Kilometern gerade recht. Heute geht es nach Tibau, einem Ort an der Grenze zwischen den Bundesstaaten Rio Grande do Norte und Ceará. Während es zunächst für die ersten 10 km noch nach WNW geht, verläuft die Strecke dann für weitere gut 20 km nach Westen. Wir passieren den Ort Areia Branca dessen Name Weißer Sand auf die Salzgewinnung in dieser Gegend beruht. Nach der Überquerung des Rio Apodi haben wir noch weitere 15 km in Richtung Nord-West vor uns. Eine gute Mahlzeit und gekühlte Getränke warten bereits auf uns in der Pousada Beijo Mar in Tibau.

Tag 9: 15 Sept.

Tibau → Canoa Quebrada | 70 km

Nach einem wohlverdienten Schlaf in der Pousada Beijo Mar führt uns der heutige 70 Kilometer lange Abschnitt in den bekannten Ferienort Canoa Quebrada. Bereits 3 Kilometer nach dem Start passieren wir die Grenze zwischen Rio Grande do Norte und Ceará. Gut 15 km verläuft der Strand in Richtung NNW bis die Küste langsam, aber sicher einen leichten Bogen nach links beschreibt. Es dauert ganze 10 Kilometer, bis der Küstenstreifen endgültig nach WNW verläuft. Man sieht es zwar nicht, man merkt es jedoch etwas an der Windrichtung. Diese Richtung werden wir bis zu unserem Ziel beibehalten.

Am Strand Praia da Barrinha liegen unzählige kleine Fischerboote, die sogenannte Jangadas zu Anker. Auf den ersten Blick würde man es ihnen gar nicht zutrauen, diese Boote sind sogar hochseetauglich. Noch ist der Strand sandig und flach, dies wird sich bald ändern. Schon bald wird uns eine rote Steilküste auf einer Länge von 5 km bis Redonda begleiten, wo wir noch mehr Jangadas begegnen werden. Die darauffolgenden roten Sanddünen sind ein wahrer Hingucker. Nach einer kurzen Unterbrechung begleitet uns die rote Steilküste, wenn auch nicht mehr so hoch und ganz so rot fast bis ans Ziel am Strand. Kurz vor dem berühmten Markenzeichen Canoa Quebradas, dem Logo im Fels am Strand, gehen wir an Land.

Tag 10: 16 Sept.

Canoa Quebrada | 1 Tag Pause

Nach 9 Tagen Kitesurfen und 570 Kilometer auf dem Wasser kommt ein Tag Pause in dem chilligen Touristenort Canoa Quebrada gerade recht. Ein Besuch am Broadway oder in der bekannten Freedom Bar am Strand darf da keinesfalls fehlen.

Tag 11: 17 Sept.

Canoa Quebrada → Uruaú | 60 km

Im Anschluss an die Streckenbesprechung in der Pousada Tranquilândia Village bauen wir unsere Kites am Strand von Canoa Quebrada auf. Eine 60 Kilometer lange Strecke mit zahlreichen Flachwasserstellen liegt vor uns. Wir verlassen den beliebten Touristenort und kiten in Richtung Nordwesten. Etwa 15 Kilometer von unserem Start entfernt, erreichen wir die über 500 Meter breite Flussmündung des 600 km langen Flusses Rio Jaguaribe. Bei entsprechender Tide hat man hier einen sehr großen Flachwasserspot. Für die nächsten drei Kilometer geht es zunächst nach Norden, bis wir das felserne Kap umrunden. Anschließend verläuft die Küste wieder wie gewohnt in nordwestliche Richtung, wo wir schon bald auf die Flussmündung des Rio Pirangi treffen.

Hier beginnt auch der Kitespot Parajuru. Dank der langen Sandbänke und der Lagune findet man hier ein sehr sicheres und nicht überlaufenes Anfängerrevier. Ungefähr hier haben wir die Hälfte der heutigen Strecke hinter uns. Nach einer Pause geht es mit frischen Kräften weiter. Während der Strand zunächst recht flach und breit verläuft, wird er zusehends schmäler und die Küste immer höher. Erst sechs Kilometer vor Uruaú wird der Strand wieder breiter und die Küste flach. Am Ende der kleinen Ortschaft, kurz vor der Lagune Lagoa de Uruaú landen wir unsere Kites am Strand unserer Unterkunft, dem Hotel Boutique Zebra Beach.

Tag 12: 18 Sept.

Uruaú → Fortaleza/Cumbuco | 80 km

80 Kilometer werden wir heute von Uruaú bis zum Strand Praia do Futuro in Fortaleza, der Hauptstadt von Ceará auf dem Wasser unterwegs sein. Nur für eine kurze Strecke ist der Strand flach, denn schon bald wird die Küste immer höher, bis uns schließlich wie am Vortag eine weiß-orange Wand begleitet. Da das Wasser bei Flut bis zu den Felsen reicht, kann man hier nur bei Ebbe mit dem Auto am Strand entlang fahren. 5 km später kiten wir an der Höhle Gruta da Mãe d’agua (Mutter der Wasserhöhle) vorbei, welche ein beliebtes Ausflugsziel in dieser Gegend ist. Erst am Strand Praia de Morro Branco, 12 Kilometer nachdem wir gestartet sind, endet diese beeindruckende Steilküste schlagartig. 8 Kilometer später entlang einem breiten Sandstrand erreichen wir die Flussmündung des Rio Choró auf dessen anderer Seite der Kitespot Barra Nova liegt. Dieser Spot bietet ausgezeichnete Flachwasserbedingungen und ist nicht überlaufen.

Nach einem mehrere Kilometer langen unberührten Strandabschnitt gilt es den landschaftlich sehr schön gelegenen Rio Mal Cozinhado zu durchqueren. Am anderen Flussufer liegt der Ort Caponga. An dessen Ende folgt ein längerer Strandabschnitt mit nur wenigen Gebäuden in Meeresnähe bis Barro Preto, wo sich das Bild jedoch ändert. Der Strand ist zunehmend verbaut und die Hotelanlagen werden immer größer. Die Großstadt macht sich bereits bemerkbar. Spätestens nach der Überquerung des Flusses Rio Cocó weiß jeder, dass wir jetzt in der Metropole Fortaleza sind. In Kürze treffen wir beim Restaurant Guarderia Brasil ein. Dort warten bereits unsere Begleitfahrzeuge, welche uns nach Cumbuco bringen, wo wir die Nacht in der Pousada Tropical Wind verbringen werden.

  • Fortgeschrittener Kitesurfer mit guter Grundfitness
  • Kitesurfen im offenen Meer bei moderater Welle
  • Kite aus dem Wasser starten
  • Bodydrag auch upwind beherrschen
  • Vertraut mit Selbstrettung
  • Sehr gut Switch bzw. Toeside kiten
KörpergewichtKitegröße
60 kg6 – 8 – 10 m2
80 kg8 – 10 – 12 m2
100 kg10 – 12 – 14 m2
Empfohlene Kitegrößen für Brasilien abhängig vom Gewicht des Kiters
  • Unterkünfte werden für dich vom Kitesurf-Veranstalter reserviert
  • Leckeres und exotisches Frühstück
  • Kitesurfen in Begleitung mit professionellen Guides
  • Begleitfahrzeug am Strand oder Motorboot
  • Bei Bedarf Bergung mit Jetski
  • Wasser, Saft, Früchte und Snacks bei Pausen am Strand
  • Langärmliges Lycra des Events
  • Unterkünfte 550,00 €
  • Flug & Flughafentransfer
  • Mittag- und Abendessen

Bewertungen

Es gibt noch keine Bewertungen.

Schreibe die erste Bewertung für „Joao Pessoa → Cumbuco“

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Can't Be Missed

E-Mail Newsletter
Last-Minute-Angeboten und neu hinzugefügten Kitespots
Wir senden keinen Spam und geben deine E-Mail-Adresse nicht weiter