Cumbuco → Atins + Lencois Maranhenses

10 Tage | 19 - 28 Sept. | 640 km

999,00 

Beschreibung

Tag 1: 19 Sept.

Cumbuco → Lagoinha | 75 km

Nach dem Frühstück in der Pousada Tropical Wind und der darauffolgenden Streckenbesprechung geht es nördlich der Unterkunft am Strand los. Von Cumbuco, einem der ältesten und bekanntesten Kitespots Brasiliens, führt unsere Route heute in das 75 Kilometer entfernt gelegene Lagoinha. Vorbei geht es an der berühmten Cauipe Lagune und ein paar Kilometer später ist erst einmal Schirme landen angesagt. Unter den Piers durch ist man schneller als außen herum. Am Strand vom Pecem geht es weiter. Keine 10 km später sind wir bereits in Taiba. Am Ende dieses Kitespots passieren wir noch die Lagoa Taiba bevor wir in Paracuru auf einen der besten Wellenspots in dieser Gegend namens Quebra Mar stoßen. Von hier sind es noch ca. 25 Kilometer bis zu unserem Ziel, dem Strand von Lagoinha. Die Nacht werden wir im Hotel Platô verbringen, von dessen Terrasse man einen ausgezeichneten Überblick über die darunterliegende Bucht hat.

Tag 2: 20 Sept.

Lagoinha → Icaraí de Amontada | 80 km

Nach dem Frühstück geht es am Strand in der Nähe der Donkey Kite Lagoon mit dem Ziel Icarai de Amontada weiter. 80 Kilometer badewannenwarmes Salzwasser trennen uns beim Start. Der nächstgelegene Kitespot ist Guajiru, keine 20 km entfernt. Kurz danach kommt Flecheiras und darauf folgt das verschlafene Örtchen Emboaca bevor wir die malerische Bucht von Mundaú erreichen. Am Strand von Baleia bietet es sich an, eine Pause zu machen. Der Strand in dieser Gegend ist weitläufig und das Meer eher zahm, sodass wir rasch weiterkommen. In Kürze werden wir in schönen Bucht von Icaraí de Amontada erreichen. An dessen westlichen Ende befindet sich die Pousada Villa Mango, unsere Unterkunft für die heutige Nacht.

Tag 3: 21 Sept.

Icaraí de Amontada → Jericoacoara | 120 km

Nach dem Frühstück in der Villa Mango wartet eine echte Herausforderung auf uns. Immerhin beträgt die Strecke 120 Kilometer. Heute geht es zum bekanntesten Partyort in Ceará, nämlich nach Jericoacoara. Selbstverständlich kann jeder Teilnehmer, wann immer er möchte, an Land und mit den Begleitfahrzeugen weiterfahren. 120 km Kitesurfen an einem Tag ist absolut nicht jedermanns Sache. Im Nu sind wir aus der Bucht heraußen und passieren den Nachbarort Moitas. Bevor wir nach Patos kommen, einen ausgezeichneten Flachwasserspot in dieser Region, überqueren wir noch schnell den Rio Aracatiacu. Am Ende des weitläufigen Strandes Praia dos Patos befindet sich der Rio Aracati-Mirim und dahinter liegt Almofala. Haben wir Glück mit den Gezeiten und es ist gerade Flut, können wir am Ende der Praia de Almofala bis zur Ilha do Guajiru im Fluss kiten.

Nun folgt ein langer Abschnitt, auf welchem sich abwechselnd Mangrovenwälder an der Küste und Flussmündungen mehrmals wiederholen. Der nächste größere Kitespot ist der Ort Preá welcher gut 15 km vor unserem Ziel liegt. Wir kiten vorbei am Wahrzeichen von Jeri, der Pedra Furada einem steinernen Torbogen am Strand. Jetzt noch um die Bucht herum und schon bald gehen wir erschöpft, aber glücklich, während die Sonne untergeht südlich der Düne Duna do Pôr do Sol an Land. Für heute stehen nur mehr 3 Dinge am Programm: Duschen, Essen und vor allem schlafen. Die einladenden Betten in unserer Unterkunft Pousada Surfing Jeri warten bereits auf uns.

Tag 4: 22 Sept.

Jericoacoara | 1 Tag Pause

Nach der extrem langen Strecke am Vortag, kann heute jeder etwas Pause gebrauchen. Wer jedoch nicht auf das Kitesurfen verzichten möchte, kann dies selbstverständlich trotzdem gerne tun. Abgesehen davon bietet Jeri zahlreiche weitere Möglichkeiten, den Tag zu verbringen. Langeweile kommt in Jericoacoara jedenfalls garantiert nicht auf.

Tag 5: 23 Sept.

Jericoacoara → Camocim | 55 km

Treffpunkt für die Routenbesprechung ist die Pousada Surfing Jeri. Viel gibt es für die 55 Kilometer lange Strecke in Richtung Camocim nicht zu besprechen, da die heutige Strecke ziemlich einfach und so gut wie frei von Riffen ist. Der Start erfolgt etwas südwestlich, also außerhalb des Windabdeckungsbereichs der großen Düne Duna do Por do Sol. Die ersten 10 Kilometer geht es gemütlich und entspannt am weitläufigen Strand von Jeri entlang, welcher bereits für einen Kinofilm als Kulisse diente. In Guriú müssen unsere Begleitfahrzeuge mit den kleinen Fähren übersetzen. Nach weiteren 10 Kilometern ohne jegliche Häuser am Strand erreichen wir den Kitespot Tatajuba. Hier bietet es sich an, eine Pause einzulegen.

An die 20 km liegen bis zum Fluss Rio Coreaú bei Camocim noch vor uns. Auch diese Strecke ist komplett unbebaut und der Strand gänzlich unberührt und natürlich. Die Flussmündung ist an der schmalsten Stelle etwa 500 Meter breit. Hier müssen wir allerdings ca. 4 km in nördliche Richtung und einmal weitläufig um den baufällig wirkenden Leuchtturm Farol do Trapiá herum. Unser Ziel die Unterkunft Villa del Mar Praia Hotel ist von hier keine 3 Kilometer mehr entfernt.

Tag 6: 24 Sept.

Camocim → Barra Grande | 70 km

Die 70 Kilometer lange Strecke heute, welche direkt nach Westen führt, beginnt in Camocim und endet in Barra Grande im Bundesstaat Piaui. Die Kites steigen am breiten Strand unserer Unterkunft, dem Villa del Mar Praia Hotel gen Himmel. Der nächste Ort Maceió befindet sich 10 Kilometer in Richtung WSW. Er liegt in einer kleinen malerischen Bucht, dessen Ufer zahlreiche Palmen schmücken. Kurz danach folgt die Flussmündung des Riacho Cangalha gefolgt vom touristisch noch unerschlossenen Ort Amarela und die große Flussmündung des Rio dos Remédios. An der breitesten Stelle misst diese an die 2 Kilometer.

Der nächste bewohnte Strandabschnitt ist der Praia das Curimãs, welcher an die 8 km entfernt ist. Dieser Strand geriet 2014 unfreiwillig in die lokalen Nachrichten, als ein 40 Tonnen schwerer und 16 Meter lange Pottwal hier strandete und verendete. Weitere 10 km westlich von hier liegt das Fischerdörfchen Bitupitá und 5 km südwestlich eine fast 3 km breiter Ästuar. Beim Überqueren des zweiten Flussarmes passieren wir die Grenze zwischen Ceará und Piauí. Auf der anderen Seite des Flusses befindet sich der Ort Cajueiro da Praia und die Entfernung zum Ziel beträgt nur mehr 10 Kilometer. Auf dessen halber Strecke kommen wir am schönen Strand Praia de Barrinha vorbei. Unsere heute Reise endet am Strand von Barra Grande vor der luxuriösen Pousada BGK. Das Kürzel BGK steht, wer hätte das gedacht für Barra Grande Kite.

Tag 7: 25 Sept.

Barra Grande → Delta das Américas | 55 km

In Barra Grande nehmen wir Abschied von der Pousada BGK und treten unseren Trip in das 55 Kilometer entfernte Delta das Américas an. Zum benachbarten Flachwasserspot Macapá ist es downwind nur ein Katzensprung. Am Ende der Praia de Maramar gilt es ein paar Kilometer lang auf das strandnahe Riff aufzupassen. Wir bleiben hier besser ein paar Hundert Meter im Meer vom Strand entfernt. Noch vor der hübschen Bucht des Strandes Praia do Arrombado entspannt sich die Situation und das Riff endet hier. Schon bald erreichen wir ein paar Vororte und etwas später Luís Correia selbst. Am Ende des Strandes befindet sich der Hafen von Luís Correia. Hier reicht ein Pier aus Steinen und Beton fast 2,5 km in das Meer. Wir kiten einfach im Meer drum herum, den die scharfkantigen Steine wirken alles andere als einladen. Den nächsten Abschnitt kiten wir für 10 km am Strand Praia da Pedra do Sal entlang. An dessen nördlichem Ende thront der gleichnamige Leuchtturm. Von hier sind es weitere 10 km bis zu unserer letzten Etappe für heute. Wenn es die Gezeiten zulassen und die Marine nicht gerade zuschaut, wartet noch ein paar Kilometer Kitesurfen im Fluss Rio Parnaíba auf uns. Andernfalls legen wir die letzten paar Kilometer bis zur Pousada Casa de Caboclo mit dem Boot zurück.

Tag 8: 26 Sept.

Delta das Américas → Tutóia | 80 km

Bei dem heutigen Tag kann man wirklich von einer Kite-Expedition sprechen. Ein Boot bringt uns von der Unterkunft Pousada Casa de Caboclo flussabwärts bis zur sogenannten Insel Baía das Canárias. Von dort starten wir unsere etwa 80 Kilometer lange Downwind Kitesafari bis nach Tutóia. Das besondere an dieser Strecke ist, dass es abgesehen bis auf ein paar einfachste Fischerhütten keinerlei Gebäude am Strand gibt. Auch mit einem Geländewagen kommt man hier am Strand nicht weiter. Darum folgt uns auch heute ein Boot und nicht wie sonst üblich Geländewagen am Strand. Das ganze Areal ab dem Mangrovendschungel bis hin zum Strand ist ein Naturschutzgebiet. Die nächsten etlichen Kilometer werden ein beeindruckendes Naturschauspiel. Hier zeigt sich Brasilien von seiner schönsten Seite und das ganze ohne die sonst üblichen Windräder.

An einer geeigneten Stelle gehen wir vom Meer über die Sandbank zum Fluss und kiten dort weiter. Anschließend gelangen wir wieder in das Meer und überqueren einen 3 km breiten Ästuar. Kurz danach sorgt eine 5 km lange Sandbank für spiegelglattes Wasser auf der Leeseite. Ein unberührter Strand begleitet uns für die nächsten 15 Kilometer. Keine Menschenseele weit und breit. Kein Wunder, denn die nächste Stadt ist fast 20 km Luftlinie entfernt. Erneut gilt es eine riesige Flussmündung zu überqueren. Wir folgen der Landzunge bis zum nördlichsten Punkt, umrunden selbige und kiten von hier an die letzten 12 km geradewegs nach Süden. Wenige Hundert Meter vor dem Strand von Tutóia passieren wir noch ein großes Schiffswrack. Wir landen unsere Kites am Strand vor unserer Unterkunft, der Pousada Jagatá. Den heutigen Tag wird wohl keiner der Teilnehmer je vergessen.

Tag 9: 27 Sept.

Tutóia → Atins | 75 km

Nach einer Nacht in der Pousada Jagatá in Tutóia machen wir uns auf die 75 Kilometer lange Strecke nach Atins zu bezwingen. Wir lassen das Schiffswrack hinter uns und kiten zunächst nach Westen. Keine 15 km später erreichen wir ein ausgezeichnetes Flachwasserrevier im Meer nahe der romantischen Sehenswürdigkeit Praia Peroba. Dabei handelt es sich um ein paar Süßwasserlagunen in den Dünen. Weiter geht es am Strand in Richtung Westen bis wir erneut auf eine große Flussmündung treffen. Auf der anderen Seite liegt der Strand Praia dos Tatus. Von hier an geht die Reise fast 30 km nach Nord-Westen. An der engsten Stelle ist die Halbinsel keine 250 Meter breit. Östlich vom Atlantik und westlich vom weitläufigen Fluss Rio Preguiças begrenzt. Nach etlichen Kilometern ohne Zeichen der Zivilisation – einmal abgesehen von den Windrädern – stehen hier am Strand Praia De Caburé gleich mehrere Pousadas. Von hier sind es bis nach Atins keine 10 Kilometer mehr. Nur mehr die Landzunge umrunden und im Fluss nach Süden kiten. Unsere Unterkunft Paraiso dos Ventos liegt keine 200 Meter vom Strand entfernt.

Tag 10: 28 Sept.

Atins → Lençóis Maranhenses | 30 km

Heute steht ein Besuch im Nationalpark Lençóis Maranhenses auf dem Programm. Nach dem Café da manhã treffen wir uns am Strand von Atins. Von dort kiten wir zunächst 3 km bis zum offenen Meer hinaus und setzten dort unsere Tour gemütlich downwind fort. Nach einigen Kilometern am Meer, ohne auch nur eine Menschenseele gesehen zu haben, wartet der Pick-Up am Strand auf uns. Er bringt uns ein Stück landeinwärts zu einer der zahlreichen Lagunen. Dort kiten wir im kristallklaren Süßwasser für ein paar Stunden. Nach diesem einzigartigen Erlebnis geht es mit den Fahrzeugen zurück nach Atins wo wir die Nacht in der Pousada Paraíso dos Ventos verbringen werden.

  • Fortgeschrittener Kitesurfer mit guter Grundfitness
  • Kitesurfen im offenen Meer bei moderater Welle
  • Kite aus dem Wasser starten
  • Bodydrag auch upwind beherrschen
  • Vertraut mit Selbstrettung
  • Sehr gut Switch bzw. Toeside kiten
KörpergewichtKitegröße
60 kg6 – 8 – 10 m2
80 kg8 – 10 – 12 m2
100 kg10 – 12 – 14 m2
Empfohlene Kitegrößen für Brasilien abhängig vom Gewicht des Kiters
  • Unterkünfte werden für dich vom Kitesurf-Veranstalter reserviert
  • Leckeres und exotisches Frühstück
  • Kitesurfen in Begleitung mit professionellen Guides
  • Begleitfahrzeug am Strand oder Motorboot
  • Bei Bedarf Bergung mit Jetski
  • Wasser, Saft, Früchte und Snacks bei Pausen am Strand
  • Langärmliges Lycra des Events
  • Unterkünfte 450,00 €
  • Flug & Flughafentransfer
  • Mittag- und Abendessen

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